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Brotteig mit Hand oder Küchenmaschine kneten

So wird der Brotteig perfekt

Fladenbrot kommt aufs Blech

Fladenbrot kommt aufs Blech

Brotteige müssen zumeist sehr lange geknetet werden. Je nach Teigmenge und Teigbeschaffenheit kann das Kneten mit der Hand sehr anstrengend sein. Es ist daher sinnvoll, wenn man sich eine Küchenmaschine anschafft, die auch problemlos schwere Vollkornteige kneten kann, ohne gleich in Rauch aufzugehen. Brotteige sollten zwischen 10 und 20 Minuten geknetet werden, damit die Teigkonsistenz perfekt und gleichmäßig ist. Brotteig sollte elastisch sein, damit es beim Gehen die richtige Form entwickeln kann, damit nach dem Backen die Krume locker und leicht ist. Die Elastizität ergibt sich durch die Aktivierung des Klebereiweißes im Mehl.

Damit der Teig noch besser aufgehen kann

viel Teig in großer Maschine

viel Teig in großer Maschine

Nur ein gut durchgekneteter Brotteig kann auch richtig aufgehen. Alle Zutaten sollten gleichmäßig miteinander vermischt sein. Beim Kneten gelangt auch ein wenig Luft in den Brotteig, diese wird von den Hefe- oder Sauerteigbakterien benötigt, um den Brotteig richtig auftreiben zu können. Der Vorteil einer Küchenmaschine liegt nicht nur darin, dass sie einem das körperlich anstrengende Teigkneten abnimmt, man spart auch Zeit, weil man während des Knetvorgangs schon die nächsten Arbeitsschritte vorbereiten kann. Damit der Brotteig von der Mischung her passt, sollte man während des Knetvorgangs immer eine Fingerprobe machen. So kann man innerhalb weniger Sekunden fühlen, ob der Teig ausreichend viel Flüssigkeit enthält, oder ob noch eine Korrektur vorgenommen werden muss. Bei Brotteigen variiert die Flüssigkeitszugabe immer ein wenig, weil der Luftdruck und der Mahlgrad des Mehles nicht immer identisch sind.

Kunststoff- oder Metallschüssel

der Anfang vom KnetteigMetallschüsseln sind bei Küchenmaschinen sehr begehrt, allerdings eignen sie sich für die Herstellung von Sauerteigbrot nicht so gut, wie eine Kunststoffschüssel. Sauerteige sollten nach Möglichkeit nicht allzu lange mit Metall in Berührung kommen. Da zumeist die Knetarme aus Metall sind, sollte diese Belastung ausreichen und nicht noch durch die Nutzung einer Metallschüssel gesteigert werden. Man kann allerdings einen Testlauf machen und die Brote, die in einer Metallschüssel geknetet wurden, kritisch mit den Broten vergleichen, die in einer Kunststoffschüssel angerichtet wurden.

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